In den Hochland-Gemeinden Dschang und Bafang traf die Pandemie auf ohnehin knappe medizinische Ressourcen. Wir verteilten Schutzausrüstung, richteten Handwaschstationen ein und klärten Schulen und Dorfgemeinschaften über Hygieneregeln auf.
Als sich die COVID-19-Pandemie 2020 auch in Kamerun ausbreitete, traf sie die Hochland-Region rund um Dschang und Bafang in einer besonders verletzlichen Lage: Krankenstationen waren dünn ausgestattet, Desinfektionsmittel und Schutzmasken kaum erhältlich, und in den Schulen kamen täglich Hunderte Kinder auf engem Raum zusammen — ideale Bedingungen für eine rasche Ausbreitung des Virus. Gleichzeitig kursierten in den Dorfgemeinschaften viele widersprüchliche Informationen über die Krankheit, was gezielte Aufklärung dringend notwendig machte.
Unser Verein entschied sich, in beiden Gemeinden parallel aktiv zu werden — nicht nur mit Material, sondern auch mit Wissen: Nur wer die Übertragungswege und Schutzmaßnahmen versteht, hält sich langfristig daran.
Verhinderung der Ausbreitung der Coronavirus-Epidemie in Schuleinrichtungen und Dorfgemeinschaften der Region Dschang und Bafang, durch eine Kombination aus Schutzausrüstung, Infrastruktur und Aufklärung.
In Dschang lag der Schwerpunkt auf der schnellen Versorgung der Schulen mit Schutzmasken und Desinfektionsmitteln, begleitet von einer breit angelegten Aufklärungskampagne. Gemeinsam mit lokalen Lehrkräften entwickelten wir einfache, verständliche Merkblätter zu Handhygiene und Abstandsregeln, die in den Klassenräumen ausgehängt wurden.
In Bafang setzten wir zusätzlich auf physische Infrastruktur: An zentralen Punkten wurden Handwaschstationen installiert, die dauerhaft mit Seife und Wasser versorgt wurden. Schutz-Kits mit Masken und Hygieneartikeln gingen direkt an Familien und Schuleinrichtungen, um auch außerhalb der Schulzeiten Schutz zu gewährleisten.
In beiden Gemeinden konnten Schulen während der kritischen Phase der Pandemie geöffnet bleiben, ohne dass es zu größeren Ausbruchsherden kam. Die eingerichteten Handwaschstationen in Bafang werden bis heute genutzt und haben sich als dauerhafter Baustein der Schulhygiene etabliert.
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